Wenn die Blutzufuhr zum Hirngewebe unterbrochen wird, beginnen die Nervenzellen innerhalb weniger Minuten abzusterben. Aus diesem Grund sollten die Symptome eines Schlaganfalls schnell erkannt und die betroffene Person umgehend in eine Gesundheitseinrichtung gebracht werden. Eine frühzeitige Behandlung des Schlaganfalls erhöht die Überlebenschancen der Betroffenen und mildert die möglicherweise durch den Schlaganfall verursachten Behinderungen.
Um einen Schlaganfall frühzeitig zu erkennen, werden Gesicht, Arme und Sprache schnell untersucht. Dieser Test ist im Englischen als FAST codiert, um ihn auswendig zu lernen.
Manchmal tritt ein Schlaganfall nicht auf einmal, sondern schleichend auf. Rufen Sie bei den folgenden Anzeichen eines Schlaganfalls sofort die 112 an:
Darüber hinaus können bei Patienten, die einen Schlaganfall erlitten haben, unerwünschte Zustände wie Arm- und Beinkrämpfe, Schulterschmerzen, Depressionen, Infektionen, Epilepsie und neuropathische Schmerzen auftreten.
Sie können uns ganz einfach erreichen, indem Sie das Kontaktformular ausfüllen. Unser Team wird Sie in Kürze anrufen, um Sie zu informieren.
Schlaganfallbedingte Lähmungssymptome umfassen Gesichtsasymmetrie, plötzliche Taubheit oder Schwäche im Arm oder Bein (besonders auf einer Körperseite), plötzliche Sprachschwierigkeiten, plötzliche Geh- oder Gleichgewichtsprobleme, plötzliche starke Kopfschmerzen und Sehstörungen. Diese Symptome können durch einen Gefäßverschluss im Gehirn oder eine Hirnblutung verursacht werden. Bei plötzlichem Auftreten eines dieser Symptome sofort den Notruf 112 wählen.
Führen Sie den Gesicht-Arm-Sprache-Test durch: zum Lächeln auffordern (hängt eine Seite?), beide Arme heben lassen (sinkt einer ab?), einen einfachen Satz nachsprechen lassen (ist die Sprache verwaschen?). Bei Auffälligkeiten sofort den Notruf wählen.
Sofort 112 anrufen. Den Patienten hinlegen, Kopf leicht erhöht. Bei Erbrechen in Seitenlage bringen. Zeitpunkt des Symptombeginns notieren; das goldene Zeitfenster für die Thrombolyse beträgt 4,5 Stunden. Nichts oral verabreichen. Bei Herz- oder Atemstillstand müssen grundlegende Erste-Hilfe-Maßnahmen (Wiederbelebung) durchgeführt werden.
Ja, eine transitorische ischämische Attacke (TIA) — ein vorübergehender Verschluss der Hirngefäße — kann ein Warnsignal sein. Die Symptome gleichen denen eines Schlaganfalls, klingen aber innerhalb von Minuten bis Stunden ab. Das Risiko eines echten Schlaganfalls steigt in den ersten 48 Stunden und in der ersten Woche nach einer TIA deutlich an, sodass eine dringende Abklärung unerlässlich ist. Auch vorübergehende Symptome sollten ernst genommen werden und sofort eine medizinische Einrichtung aufgesucht werden.
Bei einem Schlaganfall, der durch einen Gefäßverschluss oder eine Hirnblutung verursacht wird, bedeutet Teillähmung (Hemiparese — teilweise Lähmung einer Körperhälfte) teilweise Schwäche; der Patient kann die betroffene Seite eingeschränkt nutzen. Vollständige Lähmung (Hemiplegie — vollständige Lähmung einer Körperhälfte) bedeutet totaler Bewegungsverlust. Das Erholungspotenzial ist bei Teillähmung höher. Frühe physikalische Therapie und Rehabilitation, insbesondere eine umfassende, personalisierte Neurorehabilitation, ist in beiden Fällen entscheidend.