Die transitorische ischämische Attacke, auch „kleiner Schlaganfall“ genannt, ist ein klinisches Bild, das entsteht, wenn die regionale Durchblutung des Gehirns abnimmt und das Hirngewebe dadurch nicht mehr ausreichend versorgt wird.
Die Ursache für die verminderte Durchblutung im Gehirn ist meist ein Verschluss der Hirngefäße. Blutgerinnsel und, wenn auch selten, Fettpartikelreste oder Luftbläschen im Blutkreislauf gehören zu den Faktoren, die einen Verschluss verursachen. Blutgerinnsel bilden sich in Bereichen, in denen die Gefäße verengt und mit Fettablagerungen bedeckt sind. Wenn Sie eine Herzerkrankung wie Vorhofflimmern haben, können sich Blutgerinnsel im Herzen bilden und zum Gehirn wandern.
In manchen Fällen können Erkrankungen der kleinen Blutgefäße, die eine Schädigung der kleinkalibrigen Gefäße im Gehirn beinhalten, eine transitorische ischämische Attacke verursachen. Ablagerungen sammeln sich in den Blutgefäßen an und führen zu einer Verdickung der Gefäßwand. Wenn diese Ablagerungen das Gefäß vollständig verschließen, kommt es zu einem Schlaganfall oder einer transitorischen ischämischen Attacke. Selten kann eine transitorische ischämische Attacke auch durch eine Hirnblutung entstehen.
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Was sind die Symptome einer transitorischen ischämischen Attacke?
- Taubheitsgefühl und Kraftverlust in einer Gesichtshälfte
- Taubheitsgefühl, Schwäche und Bewegungslosigkeit in Armen und Beinen
- Störungen des Sprechens und des Sprachverständnisses
- Verschwommenes Sehen, Sehverlust
- Starker Schwindel
- Gleichgewichtsstörungen
- Bewusstseinsverlust
Die Symptome einer transitorischen ischämischen Attacke und eines Schlaganfalls sind gleich. Bei einer transitorischen ischämischen Attacke verschwinden jedoch alle Symptome nach weniger als 24 Stunden. So beginnt und setzt sich die Versorgung des Gehirns wieder fort, ohne dass eine Schädigung des Hirngewebes entsteht. Die Hirnschädigung und die Symptome sind beim Schlaganfall dauerhaft, bei der transitorischen ischämischen Attacke dagegen vorübergehend.
Eine transitorische ischämische Attacke kann ein Vorbote eines Schlaganfalls sein
Es wurde festgestellt, dass das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, nach einer transitorischen ischämischen Attacke um 5-10 % steigt. Besonders bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann eine transitorische ischämische Attacke ein Vorbote eines Schlaganfalls sein. Das Risiko eines Schlaganfalls ist in den Tagen und Wochen nach der transitorischen ischämischen Attacke höher. Wenn Sie glauben, dass Sie oder ein Angehöriger eine transitorische ischämische Attacke erlitten haben, sollten Sie unbedingt ein Krankenhaus aufsuchen.
Was sind die Risikofaktoren für eine transitorische ischämische Attacke?
- Alter
- Bluthochdruck
- Diabetes
- Hoher Cholesterinspiegel
- Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern)
Vorbeugung eines Schlaganfalls nach einer transitorischen ischämischen Attacke
Nahezu 80 % der Schlaganfälle, die nach einer transitorischen ischämischen Attacke auftreten können, sind vermeidbar. Doch wie können wir einen Schlaganfall nach einer transitorischen ischämischen Attacke verhindern?
- Bestimmung der Risikofaktoren für einen Schlaganfall
- Anpassung der Medikamente gegen Bluthochdruck, Cholesterin und Diabetes, falls vorhanden
- Aufgeben des Rauchens
- Regelmäßige Bewegung
- Gewicht abnehmen
- Reduzierung des Salzkonsums
- Ernährung mit einer kalorienausgewogenen und berechneten Diät
- Reduzierung oder vollständiges Aufgeben des Alkoholkonsums